Gute Bildung verdient eine sorgfältige Beratung
Die Anpassung des Mittelschulgesetzes betrifft die Ausbildung am Kollegium St. Fidelis. Bundesrechtliche Anforderungen, die Organisation der Promotion und das Fächerangebot greifen ineinander. Für mich ist entscheidend, dass Veränderungen pädagogisch überzeugen und in der Praxis tragfähig sind.
Die Fragen auseinanderhalten
Die Anpassung an die schweizerischen Anforderungen zur Maturitätsanerkennung stand in meiner Haltung nicht grundsätzlich infrage. Bei der Jahrespromotion und der Aufhebung der Wahlpflichtfächer braucht es jedoch eine vertiefte Beurteilung. Welche Auswirkungen haben diese Änderungen auf den Schulalltag und die Lernenden? Welche Alternativen wurden geprüft?
Eine gezielte Rückweisung
In der zweiten Lesung unterstützte ich die gezielte Rückweisung. Sie ermöglicht, die offenen Fragen nochmals zu bearbeiten, statt unterschiedliche Anliegen vorschnell gemeinsam zu entscheiden. Am 10. Juni 2026 hat der Landrat die Teilrevision teilweise an den Regierungsrat zurückgewiesen. Der amtliche Protokollauszug dokumentiert dieses Ergebnis.
Qualität vor Tempo
Mein Anspruch ist eine leistungsfähige Mittelschule mit guten Bedingungen für Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen. Eine Rückweisung ist deshalb ein Auftrag zur Verbesserung der Entscheidungsgrundlagen. Wer Bildungsqualität langfristig sichern will, muss Veränderungen erklären, Folgen abwägen und bereit sein, offene Punkte sorgfältig zu klären.
