Mehr als Geräte und Programme

Digitale Werkzeuge und künstliche Intelligenz verändern den Unterricht. Deshalb betrifft digitale Schulentwicklung die ganze Schule. Geräte anzuschaffen genügt nicht: Lehrpersonen brauchen Unterstützung, und pädagogische Aufgaben müssen von technischem Support unterschieden werden.

Zuerst Klarheit schaffen

Mit meiner Interpellation frage ich nach der heutigen Situation in den Gemeinden: Wer übernimmt welche Aufgaben? Welche Qualifikationen und zeitlichen Ressourcen stehen zur Verfügung? Und wie wird die Zusammenarbeit organisiert? Ein verlässliches Bild der Ausgangslage ist die Voraussetzung für tragfähige Entscheidungen.

Gemeinsame Ziele, passende Lösungen

Ich will wissen, welches Zielbild der Regierungsrat verfolgt und welche rechtlichen Grundlagen dafür nötig sind. Nidwalden braucht einen schlanken Rahmen mit klaren Rollen und Qualitätsansprüchen. Innerhalb dieses Rahmens sollen Gemeinden Lösungen wählen können, die zu ihrer Grösse und ihrem Bedarf passen – von einer eigenen Fachperson bis zu einer regionalen Zusammenarbeit.

Ressourcen nach Aufgaben bemessen

Modelle anderer Kantone können Anregungen geben. Sie sollten jedoch nicht ungeprüft übernommen werden. Meine Interpellation verlangt keine automatische Ausweitung von Lektionen und keine pauschale Neuverteilung von Aufgaben. Sie fragt nach Varianten, Finanzierung, einer schrittweisen Einführung und überprüfbarer Wirkung. Gute digitale Bildung stärkt die Lehrpersonen und schafft faire Lernchancen. Dafür braucht es Kompetenz, Verantwortung und Augenmass.