In einer Medienmitteilung des BfE vom 26.11.2020 ist folgendes zu lesen:
Die Hauptergebnisse der Energieperspektiven 2050+ liegen auf dem Tisch. Sie zeigen, dass die Schweiz ihre Energieversorgung bis 2050 klimaneutral umbauen und gleichzeitig die Energieversorgungssicherheit gewährleisten kann. Anhand von Szenarien beschreiben die Energieperspektiven 2050+ mögliche Technologie-Wege, die die Schweiz dabei gehen könnte. Allen Wegen gemeinsam ist, dass die inländische erneuerbare Energieproduktion bis 2050 stark ausgebaut wird. Die Energieeffizienz wird verbessert, während die fossilen Energien weitgehend verschwinden und durch Elektrizität sowie strombasierte Energieträger wie Wasserstoff ersetzt werden. Alles in allem wird das Energiesystem 2050 sicher, sauber, und weniger auslandabhängig sein als heute.
Nun glaube zumindest ich, dass die Energieziele 2050 nur dann erreicht werden können und wir frei von fossilen Energieträgern sein werden, wenn wir alle unseren «kleinen» Beitrag dazu zu leisten bereit sind. Was meine ich damit konkret:
Allen Wegen gemeinsam ist, dass die inländische erneuerbare Energieproduktion bis 2050 stark ausgebaut wird.
Für mich heisst dies nebst dem Ausbau der Wasser- und Windkraft auch private Investitionen in eine Photovoltaikanlage um den persönlichen Energieverbrauch durch Eigenproduktion zu reduzieren. Wir haben und dazu entschieden und erreichen im Jahresschnitt einen Autarkiegrad von 33% (Verbrauch) bei einem Eigenverbrauchswert von 68% (Erzeugung). Dank der 15kW Hausbatterie konnten wir unseren Autarkiegrad positiv verbessern und erreichen vor allem in den Sommermonaten einen massiv höheren Wert.
Die Energieeffizienz wird verbessert, während die fossilen Energien weitgehend verschwinden und durch Elektrizität sowie strombasierte Energieträger wie Wasserstoff ersetzt werden.
Ein konsequenter Umstieg von Geräten, die fossile Energien nutzen hin zu Geräten die strombasiert oder wasserstoffgetrieben funktionieren ist sinnvoll führt aber dazu, dass wir mehr Strom benötigen. Persönlich bin ich davon überzeugt, dass der Effizienzgewinn durch energieeffiziente Geräte allein nicht helfen wird diese Lücke zu füllen. Vor allem die Winterhalbjahreslücke wird uns vor grössere Probleme stellen, wenn wir schnell auf die Elektromobilität umsteigen werden. Die aktuellen Forderungen aus grünen Kreisen, hier schneller umzusteigen erachte ich als «nicht durchdacht» und vor allem auch gefährlich für unsere Wirtschaft. Unsere Wirtschaft braucht Energie und ist auf eine stabile Versorgung angewiesen. Insofern brauchen wir Lösungen zur langfristigen zentralen du dezentralen Speicherung von elektrischer Energie. Dezentral um die Versorgungsnetze nicht zu überlasten und die Netzstabilität zu optimieren. Mein Beitrag als Privatperson könnte hier ein Batteriepuffer im Keller sein.
Trotzdem sehe ich einen weiteren Beitrag, welchen wir als Privatpersonen zur Energiewende beitragen können. Mit einer konsequenten Haltung hin zu Energieeffizienten Geräte beim Ersatzkauf kann der persönliche Energieverbrauch aktiv reduziert werden. Daher habe ich für unseren Haushalt bereits vor Jahren einen «Engergieetikette A – First Approach» definiert. Gerade beim Ersatzkauf von grösseren Energieverbraucher wie bsp. einer Wärmepumpe oder eines Boilers lohnt es sich hier die aktuell beste Energieeffizienzklasse zu beschaffen.
Für mich sind das unsere kleinen Beiträge für das grosse Ganze und somit ein aktiver eigenverantwortlicher Beitrag zur Energiestrategie 2050.